Kommunikation als Erfolgsfaktor

Kommunikation ist in jeder Beziehung das A und O.

Sie dient dem Austausch von Informationen auf verschiedenen Ebenen.

Während im privaten Bereich oft die emotionale Ebene eine große Rolle spielt, ist es im beruflichen Kontext eher die Sachebene.

Aber selbst auf dieser Ebene ist die Kommunikation in vielen Unternehmen ausbaufähig. Dabei ist Kommunikation genau das, das mit die größte Rolle für den Unternehmenserfolg spielt.

 

Warum ist das so?

Durch einen guten Informationsfluss beugen Sie Kosten vor und erhöhen Ihren Umsatz. Dabei meine ich nicht ausschließlich den Informationsfluss Top-down, sondern im gleichen Maße Bottom-up.

Eine gute Kommunikationspolitik

  • Schafft Transparenz
  • Beugt Fehlverhalten und Missverständnissen vor
  • Verringert die Fehlerquote
  • ermöglicht Verbesserungen
  • Zeigt Passungen auf und
  • Schafft ein klares, verständliches Bild

Die Zeit, die durch mangelnde Kommunikation für das Beheben von Fehlern, das Aufklären von Missverständnissen oder durch Fehlbesetzungen verloren geht, kann durch eine gute Kommunikationskultur für Wachstum und Innovationen eingesetzt werden.

Wie hängt das jetzt mit Unternehmenserfolg zusammen?

Es ist eigentlich „ganz einfach“.

Als erstes müssen wir uns die Chance geben uns gegenseitig zu verstehen, um eine Grundlage für die Entscheidung zu haben, ob wir eine Beziehung miteinander eingehen bzw. aufrechterhalten möchten und um zu entscheiden, was wir bereit sind für diese Beziehung zu geben.

Für Sie als Geschäftsführer und Führungskraft bedeutet das, Ihre Visionen und Ziele, aber auch Ihre Wege und Anforderungen klar zu formulieren und an Ihre Mitarbeiter zu tragen.

Erst wenn die Anforderungen klar kommuniziert wurden (und fortlaufend werden), haben Ihre Mitarbeiter die Möglichkeit sich richtig zu Verhalten und Ihre Arbeit anforderungsgerecht auszuführen.

Nur wenn Anforderungen klar definiert sind, können die passenden Mitarbeiter identifiziert werden. Hier sollte nicht ausschließlich auf das fachliche geachtet werden, sondern auch darauf, ob oder in wie weit sich ein Mitarbeiter mit der Position und den Unternehmenswerten identifiziert. Die Chance „die richtigen“ Mitarbeiter zu haben und zu behalten, wird durch gute Kommunikation ein ganzes Stück steigen.

Sie geben damit auch den Mitarbeitern die Chance, zu entscheiden ob sie in Ihrem Unternehmen richtig sind.

Als Unternehmer oder Führungskraft, sind Sie der Initiator für eine gute Kommunikation.

Zu einer guten Kommunikation gehört allerdings nicht nur das „Sagen“ sondern auch das „Fragen“. Aus dem Vertrieb kennen viele den Spruch „Wer fragt, der führt“. Das gilt auch für eine gute Unternehmenskultur.

Je mehr Sie auch über Ihre Mitarbeiter und deren Anforderungen wissen, desto besser können Sie führen.

Wissen Sie zum Beispiel:

  • Ob und in wie weit Ihre Mitarbeiter hinter Ihnen und Ihrem Unternehmen stehen?
  • Wie stark bringen sich Ihre Mitarbeiter aus innerer Überzeugung ein?
  • Wie zufrieden sind Ihre Mitarbeiter?
  • An welchen Stellen sehen Ihre Mitarbeiter Verbesserungsmöglichkeiten? (Immerhin sitzen sie direkt an der Quelle)

Natürlich gehört zu einer guten Kommunikation auch eine gute Feedbackkultur. Erst wenn Ihre Mitarbeiter merken, dass ihre Informationen und Ideen auch etwas bewirken, erkennen Sie einen Sinn dahinter und werden sich weiterhin einbringen.

Hier wird der Unterschied zwischen Mitarbeitern und Angestellten sichtbar.

Sie werden merken, dass sich die Bottom-Up Kommunikation dahingehend verändern wird, dass sich der Informationsfluss verselbständigt, ohne dass Sie immer wieder aktiv werden müssen.

Wie geht das jetzt?

Es gibt eine Vielzahl an Methoden und Tools, um die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern. An dieser Stelle möchte beispielhaft 3 Möglichkeiten kurz beschreiben.

Stellenprofile

Was genau ist nötig, um eine Aufgabe oder Position nach Ihren Anforderungen gut zu erfüllen?

Hierbei geht es nicht nur um die fachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen, sondern auch um die persönlichen und charakterlichen Voraussetzungen. Erst wenn diese Anforderungen klar formuliert und kommuniziert sind, können Sie diese Stelle mit dem richtigen Mitarbeiter besetzen

Meeting-Kultur

Eine gute Meeting-Kultur, schafft die Möglichkeit für regelmäßigen persönlichen Austausch. Hier können die Herausforderungen des täglichen Geschäfts besprochen und eventuelle Probleme erkannt und behoben werden. Dabei ist darauf zu achten, dass jede Art von Meeting konstruktiv und strukturiert ist und sich auf des wesentliche konzentriert. Immerhin sollen Meetings Zeit einsparen und nicht Zeit kosten.

Betriebliches Vorschlagswesen

Das betriebliche Vorschlagswesen ist der erste Schritt zu kontinuierlicher Verbesserung. Dadurch erfahren Sie von möglichen Verbesserungen direkt von den Menschen, die dieses Potential täglich sehen und Experten auf diesem Gebiet sind.

Sie werden merken, dass das eine sehr gute Methode ist, um Kosten einzusparen und die Kundenanforderungen gezielter zu erfüllen.

Es gibt einige weitere Möglichkeiten, um die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern.

Fakt ist, egal welche Methoden Sie im Unternehmen umsetzen möchten, es muss ein stabiler und valider Prozess dahinter und Ihre Mitarbeiter, die Umsetzer, müssen dahinterstehen. Wenn das nicht gegeben ist, wird die beste Methode nichts wert sein.

Gerne können wir uns zu diesem Thema austauschen. Ich unterstütze Sie beim Erarbeiten und Implementieren neuer oder beim Verbessern bestehender Prozesse, die Ihre Unternehmenskommunikation auf ein höheres Level bringen.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

 

Freundliche Grüße

Tina Rückert